Prüfungsangst begleitet mich schon ein Leben lang, und vielleicht kommt dir das bekannt vor: Zittern vor Prüfungen, Blackouts mitten in der Aufgabe, plötzlich das Gefühl, alles vergessen zu haben. In diesem Jahr standen bei mir sieben Prüfungen an, und obwohl sie mir nicht leichtfielen, habe ich mit einem Schnitt von 94 % abgeschlossen. Ein Erfolg, der mich stolz macht – und zeigt, dass Prüfungsangst tatsächlich überwunden werden kann.
Früher lief das ganz anders. Meine Noten in Prüfungen waren immer schlechter als im Unterricht, und ich war überzeugt, Prüfungen seien einfach nicht mein Ding. Der Gedanke an meine nächsten Prüfungen versetzte mich regelrecht in Panik.

Daniela Weber - Foto © Mirjam Kilter
Warum ist das so?
Also begann ich, Ursachen zu hinterfragen. Ich erkannte, dass Prüfungsangst schon viel früher einsetzt – oft so früh, dass wir es gar nicht bewusst bemerken. Rückblickend fand ich in meiner eigenen Schulzeit Momente, in denen ich aus Nervosität versagte oder sogar Aufgaben abgab, ohne etwas darauf geschrieben zu haben, nur um mich „cool“ zu fühlen. Diese Erinnerungen hatten sich tief eingeprägt und meinen Umgang mit Prüfungen unbewusst geprägt.
Das entscheidende Umdenken kam, als ich den Gedanken „Prüfungsangst? Kann ich!“ umdrehte. Ich löste mich von inneren Kritiken, die mich immer wieder herunterzogen, und ersetzte sie durch positive Überzeugungen. Ich installierte einen inneren Anker, den ich vor jeder Prüfung aktivierte – und der hat mich durch all diese Prüfungen getragen.
Glaub mir: Wenn ich das schaffe, dann kannst auch du deine Prüfungsangst überwinden. Es ist eine Reise, aber sie ist machbar. Starte heute damit, den Kritiker in deinem Kopf umzuprogrammieren, und lass die Prüfungsangst hinter dir.
Hab’s gut.
Deine
Daniela Weber