Das zweite Halbjahr steht vor der Tür und für viele Jugendliche in Abschlussklassen beginnt die Zeit, in der sich alles entscheidet. Schulnoten, Zukunftspläne, Abschiede – so viele Themen prasseln gleichzeitig auf sie ein.

Doch was dabei oft übersehen wird: Viele Schüler tragen in dieser Phase große Ängste und Unsicherheiten mit sich herum – und sprechen nicht darüber.

Vielleicht gehört Ihr Kind auch dazu. Es wirkt nach außen selbstsicher, doch innerlich herrscht vielleicht ein Sturm aus Zweifeln: „Was, wenn ich scheitere?“, „Habe ich die richtige Entscheidung getroffen?“, „Kann ich die Erwartungen meiner Eltern erfüllen?“.

Jugendliche sprechen oft nicht mit ihren Eltern über solche Ängste. Sie wollen niemanden beunruhigen und die gute Stimmung nicht belasten.

Sie versuchen allein klarzukommen. Das kann dazu führen, dass Sie als Eltern erst merken, dass etwas nicht stimmt, wenn die ersten schlechten Noten auftauchen – ganz unerwartet, weil Sie bislang an die guten Leistungen Ihres Kindes gewöhnt waren.

Warum gerade jetzt Unterstützung wichtig ist

Die Abschlusszeit ist eine enorme Herausforderung:

  • Zukunftsangst:

    Jugendliche fragen sich, ob sie den richtigen Weg gewählt haben. Dabei steht oft die Frage im Raum: „Ist das wirklich mein Wunsch oder der meiner Eltern?“.

  • Unsichtbare Überforderung:

    Die Last der Erwartungen – von außen und von innen – ist groß, doch sie bleibt oft unausgesprochen.

  • Abschied und Veränderung:

    Der bevorstehende Schritt ins Unbekannte löst Unsicherheiten aus.

Was Eltern oft nicht wissen

Wenn die Leistungen plötzlich nachlassen, liegt das selten daran, dass Jugendliche „faul“ sind. Häufig stehen Ängste, Selbstzweifel, Überforderung oder der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit dahinter.

Doch weil diese Themen oft nicht angesprochen werden, entsteht ein gefährlicher Kreislauf:

Jugendliche strengen sich weniger an, Eltern reagieren besorgt oder enttäuscht, und die Situation verschärft sich.

Was in solchen Momenten hilft, ist ein neutraler Blick von außen.

Daniela Weber – Foto © Mirjam Kilter

Wie ein Coaching helfen kann

Unsere Coachings bieten Jugendlichen einen Raum, um all das anzusprechen, was ihnen auf dem Herzen liegt – ohne Angst vor Bewertungen oder Konsequenzen. Viele Schüler erleben es als entlastend, ihre Sorgen und Ängste mit jemandem zu teilen, der sie versteht, aber nicht Teil des engen familiären oder schulischen Umfelds ist.

In unseren Coachings unterstützen wir Jugendliche dabei:

  • ihre Ängste zu benennen und zu bewältigen,

  • Klarheit über ihre Ziele und Wünsche zu finden,

  • Strategien für die Abschlussphase und den nächsten Lebensabschnitt zu entwickeln.

Wir gehen dabei behutsam vor und stellen sicher, dass sich Ihr Kind verstanden und unterstützt fühlt – immer in einem Tempo, das zu ihm passt.

Für eine sichere Zukunft

Viele Eltern gehen davon aus, dass ihr Kind „alles im Griff“ hat.

Ein Coaching kann helfen, mögliche Stolpersteine rechtzeitig aus dem Weg zu räumen und den Blick nach vorn zu richten. Denn wir möchten, dass Ihr Kind nicht nur gut vorbereitet, sondern vor allem zuversichtlich und selbstbewusst in den nächsten Lebensabschnitt startet.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind von unserer Unterstützung profitieren kann, sprechen Sie uns gern an. Gemeinsam finden wir heraus, wie wir helfen können.

Herzlichst
Ihre
Daniela Weber